Ein Modellrechner zur Veranschaulichung einer steuer- und sozialpolitischen Reformarchitektur. Ausgangspunkt ist der Prüfmaßstab: Existenz sichern. Solidarität stabilisieren. Zukunft schützen.
Nicht Arbeit allein darf den Sozialstaat tragen.
Das Existenzminimum jedes Menschen muss zuerst geschützt werden.
Kapitalerträge, die private Leistungsfähigkeit darstellen, dürfen nicht dauerhaft außerhalb der solidarischen Grundlage bleiben.
Das Thesenpapier fasst die Grundidee hinter dem Reformrechner zusammen: Warum Rentenreform ohne Steuerreform unvollständig bleibt und warum reale wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärker in den Blick genommen werden muss.
PDF: Thesenpapier zum Reformrechner herunterladenDas Widget soll sichtbar machen, wie sich unterschiedliche Grundannahmen auf Nettohaushalt, Sozialabgaben, Transferlogik und Rentenwirkung auswirken. Es ist ein Denk- und Vergleichswerkzeug, kein amtlicher Rechner.
Zum Vergleich: Die offiziellen Empfehlungen der Alterssicherungskommission sind beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Dieser Reformrechner ist davon unabhängig und stellt ein alternatives Denkmodell dar, das Renten-, Steuer- und Sozialversicherungssystem stärker gemeinsam betrachtet.
Gemeint sind private Kapitalerträge zum Lebensunterhalt, z. B. Zinsen, Dividenden oder Ausschüttungen. Im Gerechtigkeitsmodell werden diese als private Leistungsfähigkeit und als Teil der breiten Sozialversicherungsbasis berücksichtigt. Nicht gemeint: betriebliche Rücklagen oder Investitionsmittel.
Status Quo
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ESt + KV/PV: 0 €
Reform 2026
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ESt + KV/PV: 0 €
Gerechtigkeit
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Die Balken zeigen jetzt die geschätzte Nettorente nach Einkommensteuer sowie KV/PV-Abzug in der Rentenphase. RV und ALV werden auf Rentenzahlungen nicht abgezogen. Die Bruttorente bleibt darunter sichtbar.
Hinweis: Status quo/Reform nutzen die BBG 2026, prüfen bei privaten Kapitalerträgen automatisch Abgeltungsteuer vs. Günstigerprüfung und verwenden für 2 Erwachsene eine vereinfachte gemeinsame Veranlagung/Splittinglogik. Zusätzlich wird ein vereinfachter heutiger Grundsicherungs-Hinweis angezeigt: Regelbedarf plus geschätzte Wohn-/Heizkosten minus errechnetes Netto. Im Gerechtigkeitsmodell wird ohne BBG gerechnet; private Kapitalerträge zum Lebensunterhalt sind dort fest Teil der Modellbasis. PV bleibt unabhängig von Kinderzahl bei 6 % Gesamtbeitrag. Die Zusatzvorsorge wird als öffentlicher DRV-Baustein modelliert; Riester, Rürup und bAV werden nicht einzeln simuliert. Bei Einkommen unter dem Modell-Existenzminimum kann ein Finanzamt-Transfer angezeigt werden. Zusätzlich zeigt das Gerechtigkeitsmodell einen Wohngeld-Prüfhinweis nur im unteren Einkommens-/Wohnkostenbereich an. Die Modell-Einkommensteuer arbeitet als gleitender Grenzsteuertarif: Höhere Stufen gelten nur für den jeweils zusätzlichen Überschussanteil, nicht rückwirkend für den gesamten Überschuss. Der Sozialversicherungsschutz wird im Bürgerversicherungsmodell solidarisch getragen und nicht als individueller Auszahlungsbetrag simuliert. Die Rentenanzeige zeigt Nettorenten nach ESt und KV/PV; RV/ALV werden in der Rentenphase nicht abgezogen.
Steuer: 0 €
Netto: 0 €
Steuer: 0 €
Netto: 0 €
Steuer: 0 €
Verfügbares Netto: 0 €
Eigener DRV-Zusatzbeitrag: 0 €
AG-Zuschuss DRV: 0 €
Staatlicher Zuschuss: 0 €
DRV-Zusatzvorsorge gesamt: 0 €
Netto inkl. DRV-Zusatzvorsorge: 0 €